
Die Moderne Küche hat das Dampfgaren entdeckt. Es erhält den Eigengeschmack von Gemüse, Fisch und Co., außerdem bleiben die meisten Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien erhalten.
Das Prinzip ist einfach: Aufsteigender heißer Dampf umschließt die Lebensmittel und gart sie schonend durch – ohne zusätzliches Fett und in relativ kurzer Zeit. Je nach gewünschter Bissfestigkeit benötigen zum Beispiel die meisten Fischfilets drei bis zehn Minuten, Möhrenscheiben sind in sechs bis acht Minuten gar.
Da das Dampfgaren den natürlichen Eigengeschmack weitgehend bewahrt, müssen die Speisen nur wenig gesalzen werden. Auch mit Gewürzen sollte man sparsamer als sonst umgehen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die Lebensmittel nicht mit dem siedenden Wasser in Berührung kommen. Dieses wäscht beim herkömmlichen Kochen oder Blanchieren viele der Vitamine und Mineralstoffe heraus. Das eigentlich Gute im Gemüse landet so später mit dem Kochwasser im Abfluss.
Wer selten kocht und nur gelegentlich mit Dampf garen möchte, für den empfehlen sich traditionell asiatische Bastkörbchen oder Einsätze aus Edelstahl für den Topf. Übrigens funktioniert auch der herkömmliche Schnellkochtopf mit Dampf. Für alle, die sich regelmäßig für die gesundheitsbewusste Form des Kochens entscheiden, bietet sich ein eingebauter Elektro-Dämpfer oder ein multifunktionaler Backofen an.
Der Vorteil: Sie können größere Mengen auf einmal garen und sogar verschiedene Speisen – ohne Geruchs- oder Geschmacksübertragung – parallel. Viele der Geräte haben darüber hinaus technische Finessen, die das Kochen erleichtern. Zum Beispiel eine Memory Funktion, mit der die Lebensmittel immer gleich gut gelingen. Bei den Dampfbacköfen können Sie außerdem gleichzeitig Heißluft und Dampf nutzen. Dadurch werden zum Beispiel Brote oder Hefeteigkuchen besonders lecker.